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Was beinhaltet mein Einsatz als DogWalkerin







Es gibt kein festgelegtes Berufsbild einer Dogwalkerin, sondern jeder Dogwalker/Hundebetreuer legt selbst fest was sein Aufgabenbereich ist und wie er/sie was anbietet, bzw. was er anbieten darf.

Was zu meinen Aufgaben als NaLou im DogWalk gehört und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, dass ich überhaupt aktiv werden kann, möchte ich hier gerne erläutern.


Über allem, ob Gruppen-/EinzelDogWalk oder auch Betreuung, steht für mich jedoch das Wohl des Hundes bzw. der Hunde in meiner Obhut. Bei mir ist in erster Linie der Hund König und danach erst dessen HalterIn.


Um Hunde auch annehmen zu können, die ein Thema in einem Bereich haben, ob ein zu hohes Erregungslevel (egal welchen Ursprungs), Unsicherheit, Angst oder auch Aggressionen (nicht alle Formen) biete ich den EinzelDogWalk an.


Daher ist klar, dass die meine Aufgaben als NaLou und die Voraussetzungen die der Kundenhund beim GruppenDogWalk und EinzelDogWalk sehr unterschiedlich.


GruppenDogWalk


Voraussetzungen an den Hund sind:

· sozial verträglich mit anderen Hunden

· Leinenführigkeit

· Kein Angstthema mit dem Auto

· Geschirr

· Keine Einschränkungen beim Laufen (Alters-/Gesundheitsbedingt)

· Kein Angst-/Panik-/Aggressionsthema, dass das Abholen/Bringen wie auch den

Walk/die anderen Hunde beeinflussen.


Meine Aufgaben sind:

· Den Hunden eine tolle hundgerechte Zeit zu bereiten, so stressarm wie nur möglich

· Darauf zu achten, dass keiner der Hunde einem anderen Hund der Gruppe auf

irgendeine Art und Weise zusetzt und schadet

· Den Hunden zu helfen sich aufeinander einzulassen, wie auch die Individualdistanz des anderen Hundes zu berücksichtigen – Ein „die Regeln das schon untereinander“ gibt es bei mir nicht.

· Die Hunde dabei unterstützen, wenn eine für sie unangenehme Situation kommt

· Auf die Bedürfnisse der Hunde einzugehen

· Keine Strecke (x-km) zu laufen sondern die Strecke so zu wählen, dass die Hunde auf ihre Kosten kommen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen und eine Überforderung zu vermeiden

· Die Hunde im Rahmen des DogWalks zu trainieren und beschäftigen


Meine Aufgaben sind es NICHT:

· Den Hund für den Alltag / für den Halter zu trainieren

· Die Voraussetzungen für den GruppenDogWalk zu schaffen (z.B. Autotraining, Geschirrtraining etc.)

· Strecke zu laufen


EinzelDogWalk:

Der EinzelDogWalk dient

  • zum einen dazu auch Haltern mit Hunden mit Verhaltensthemen (von Unsicherheit bis Aggressionsverhalten) unterstützen zu können

  • zur Eingliederung / Vorbereitung in den GruppenDogWalk – Dauer je nach Hund Die Schritte sind:

  1. Vertrauensbasis zwischen mir und dem Hund aufbauen

  2. Steigerung durch 2. Hund beim EinzelDogWalk (Lounis oder passenden Kundenhund)

  3. Integration in die Gruppe

Es gehört nicht zu meinen Aufgaben in dieser Zeit die Voraussetzungen für den Gruppendogwalk zu schaffen.

Die Voraussetzungen an den Hund rein für den EinzelDogWalk.

  • Keine Gefahr für mich

  • Der Hund muss für mich führbar sein

Dies kann teilweise erst beim KennenLernWalk festgestellt werden


Meine Aufgaben sind dieselben wie beim GruppenDogWalk, nur dass ich individuell auf den einen Hund und seine Bedürfnisse eingehen und mich auf ihn konzentriere.


Meine Aufgabe ist es NICHT

· den Hund für den Halter zu trainieren.

· Die oben genannten Voraussetzungen für einen Gruppendogwalk zu schaffen


Es ist ganz klar zu trennen, den Job als DogWalker, der Hunde professionell und zuverlässig ausführt, eine gute Zeit verbringt und sie ausgeglichen wieder zurückbringt, und den Job als Hundetrainer, der dem Halter hilft mit seinem Hund durch den Alltag zu gehen, ihn zu trainieren, zu beschäftigen etc. und an verschiedenen (Verhaltens-)Themen gezielt arbeitet (wie z.B. Ängste vor dem Geschirr, vor dem Auto etc.)


Wenn ein Hund spezifisch ein Thema mit mir hat, nach mehreren Annäherungen kein Vertrauen findet oder nicht in mein Doggymobil (aus welchem Grund auch immer) einsteigen kann, ist es für mich ganz klar auch hier auf das Wohl des Hundes zu achten und ggf. die Art des DogWalks/Betreuung anzupassen oder davon ganz Abstand zu nehmen.


Das Wohlbefinden des Hundes steht immer im Vordergrund.



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