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Spiel und Sozialisierung



Eine gute und positive Sozialisation unter Hunden ist die Basis für zukünftige Hundebegegnungen, und nimmt auch Einfluss auf das Vertrauen in seinen Menschen

Die Hunde lernen bei einer guten Sozialisierung, die Körpersprache des anderen Hundes und darauf einzugehen und diese nicht zu übergehen. Des Weiteren lernen sie bei einer guten Sozialisation das Ihr Mensch ihr Sicherheitsanker ist und sich einschaltet, wenn es ihnen nicht gut geht, es nicht die Aufgabe ist des Hundes, Dinge zu klären.


Wir Menschen haben die Verantwortung für unsere Hunde und für ich Wohlbefinden. Hunde sollten nicht genötigt werden, deutlicher in ihrer Kommunikation werden zu müssen, damit Grenzen nicht überschritten werden.


Im Spiel unter Hunden können Hunde eine gute Sozialisation erfahren, wenn darauf geachtet wird dass das Spiel auch tatsächlich Spiel bleibt. In den meisten Fällen ist es leider so, dass es einen stärken und einen schwächeren gibt, und der Stärkere sich darin übt den Schwächeren jagen, überrumpeln, unterwerfen etc. Meist ist anfangs „nur“ das zu hohe Erregungslevel schuld. Ist dieses zu hoch können Hunde die feine und nette Körpersprache des anderen Hundes nicht mehr wahr nehmen und überschreiten Grenzen.


Es gilt wie in vielen anderen Bereichen des Lebens, lieber wenige gute und kurze Spiele mit ausgewählten Hunden, wie viel und langes vermeintliches Spiel mit unterschiedlichen Hunden.


Möchte man dass die Hunde gute Erfahrungen sammeln und beide gestärkt aus dem Spiel heraus gehen, muss man vorher verschiedenes Wissen und während dem Spiel beachten.

  • Basiswissen in der Körpersprache der Hunde; Leider wird das Thema Körpersprache der Hunde sehr unterschätzt, so dass Irrtümer wie das Vorderkörpertiefstellung immer eine Spielaufforderung, noch sehr verbreitet sind.

  • Spielregeln der Hunde beim Spiel: Auch bei Hunden gibt es Regeln beim Spiel, die für äußerst wichtig sind zu wissen, um rechtzeitig eingreifen zu können, wenn die Regeln von einem der Hunde gebrochen werden.

  • Wie begleitet man ein Spiel

    • Vor dem Spiel erst in Ruhe zusammen Spazieren (damit nicht die Sichtung des Hundes gleich mit Party verknüpft wird)

    • Pausen, während dem Spiel (mind. alle 5 Min), um die Aufregung der Hunde wieder zu senken

    • Das Spiel durch den Menschen nicht abrupt beenden => ansonsten Frustration

  • Sucht ein Hund Schutz – den Schutz ihm bieten!!!


Nicht nur die Kommunikation der Hunde untereinander muss stimmen damit ein Spiel auch Spiel ist. Die Verständigung und der Respekt der Halter untereinander muss passen, damit für beide Hunde die Zeit gut werden kann.

Wenn einer der Halter die Notwendigkeit sieht, das „Spiel“ zu unterbrechen, sollte er dies nicht erst erklären müssen, sondern beide Halter sollten unverzüglich schauen, dass die Hunde zu sich geholt und beruhigt werden. Danach ist immer noch Zeit sich darüber auszutauschen.


Falls man sich in einem der oben genannten Punkte nicht wirklich sicher ist, ist es gerade bei dem Thema Sozialisierung durch Spiel sinnvoll, bei Treffen zum Spiel eine/n TrainerIn hinzuziehen und sich darin schulen zu lassen.


Die Folgen von schlechten Erfahrungen durch Spiel sind zu schwerwiegend.

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